Die Kosten der Haushaltsgeräte - Welcher Stromanbieter ist der Richtige?

Stromverbraucher im Haushalt: Die Kosten der Haushaltsgeräte

Beim Blick auf die Stromrechnung drängen sich oftmals Fragen auf. Wie kann ich eigentlich die Urheber für den eigenen Stromverbrauch identifizieren? Schädige ich trotz umweltfreundlichen Strom die Ökologie? Soll ich meine alten Stromschlucker durch neue Geräte ersetzen? Welcher Stromanbieter ist der Richtige für mich?

Grundlegend ist für jeden Verbraucher erst einmal wichtig zu wissen, wie er den eigenen Stromverbrauch berechnen kann. Das geschieht mit der Formel:

Watt des Geräts x Laufzeit

Ausnahmen sind die Regel

Diese relativ einfache Berechnung wird jedoch durch einige Faktoren erschwert, denn eine Vielzahl von Haushaltsgeräten verbrauchen bei unterschiedlichen Einstellungen auch unterschiedlich viel Strom. Das beste Beispiel hierfür sind Waschmaschinen, bei denen das sparsamste Programm zumeist das 60°-Öko-Programm ist. Die Waschmaschine läuft in diesem Fall wesentlich länger, zeigt sich jedoch kosteneffizienter als bei anderen Programmen.

Hier richtet man sich nach zwei Faustformeln, die auch auf Geräte wie zum Beispiel Backofen und Geschirrspüler übertragbar sind: Zum einen kann man davon ausgehen, dass kurze Programme mehr Energie verbrauchen, denn sie müssen in kürzerer Zeit die Menge an Wäsche sauber bekommen. Zum anderen benötigen Geräte (in unserem Beispiel die Waschmaschine) mehr Energie bei höheren Temperaturen.

Um der Verwirrung Herr zu werden und reale Werte über zum echten Stromverbrauch zu erhalten, empfiehlt sich ein Strommessgerät. Dieses kann man auch bei Verbraucherzentralen ausleihen.

Verwirrung um Energielabel

Beim Kauf eines neuen Haushaltsgerätes ist der Blick auf das Energielabel wichtig. Hier finden sich häufig auch die Jahres-Angaben zum Stromverbrauch. Diese stimmen jedoch zumeist nicht mit den wirklichen Verbrauchswerten überein, die bei einem durchschnittlichen Haushalt entstehen. Dies hängt damit zusammen, dass den Berechnungen eine ausschließliche Nutzung der kostensparenden Programme bei seltenem Einsatz des jeweiligen Gerätes zugrunde liegt.

Noch verwirrender für den Verbraucher sind inzwischen die Kennzeichnungen auf dem Energielabel geworden. Da sie sich auf Referenzmodelle aus dem Jahr 1988 beziehen, liegen über 70% der Haushaltsgeräte inzwischen im A++ und A+++ – Bereich. Damit ist jedoch nicht gesagt, dass sie hohen, modernen Energieeffizienz-Standards genügen. Trotzdem lohnt ein Austausch von alten Geräten in den meisten Fällen, denn die Kostenersparnis kann bis zu 50% betragen. Dies sollte allerdings nicht zu oft geschehen, denn Müll und Elektroschrott belasten die Umwelt und die Herstellung der Geräte ist energie- und ressourcenintensiv.

Der beste Stromspartipp ist und bleibt wohl immer noch, sich einem fairen, günstigen und nachhaltigem Energieversorger wie zum Beispiel GASPAR anzuschließen. So entlastet man die Umwelt und spart außerdem noch bares Geld.