Heizungsmodernisierung

Großzügige Förderung für Austausch von Heizkessel

Die Energiesparverodnung (EnEV) sorgt dafür, dass sich für viele alte Heizkessel Ende 2017 das endgültige Aus nähert. Ein Austausch ist vonnöten, wenn der jeweilige Kessel älter als 30 Jahre ist. Doch es lohnt sich, schon früher über einen Heizungstausch vorzunehmen, denn das kann durch maximale Förderung belohnt werden.

Veraltete Heizkessel werden durch die neue Energieeinsparverordnung in deutschen Haushalten bald nicht mehr zu finden sein. So weisen die seit Januar 2016 geltenden Effizienzlabel für Heizkessel, die älter als 15 Jahre sind, auf die Ineffizienz hin. Betroffen sind etwa 70 Prozent der Heizungen, da diese nur die Effizienzklassen C, D oder E erreichen und damit als ineffizient gelten.

Ausnahmen von der der Austauschpflicht

Grundlegend schreibt die EnEV 2014  eine Austauschpflicht für viele der bereits 30 Jahre alten Ölheizungen oder Gasheizungen vor. Die Austauschpflicht betrifft Heizungen mit einem Konstanttemperatur-Kessel und einer Nennleistung von 4 bis 400 kW. Brennwertkessel oder Niedertemperaturkessel sind von einem Austausch nicht betroffen.

Von der Austauschpflicht ausgenommen sind Eigentümer von Ein- oder Zweifamilienhäusern, die ihr Haus vor dem 1. Februar 2002 selbst bewohnt haben, sofern das Gebäude nicht mehr als zwei Wohnungen aufweist. Damit gilt die Austauschpflicht vor allem für vermietete Gebäude. Tauschen müssen aber auch selbstnutzende Eigentümer, wenn das Haus nach dem 1. Februar 2002 erworben oder geerbt wurde. Als Frist gelten dabei 2 Jahre nach dem Eigentumsübergang. Eine Ausnahmeregelung greift ebenfalls, wenn der Austausch unwirtschaftlich ist, beispielsweise wenn ein Haus kurz vor dem Abriss steht. Insgesamt sind von einem Austausch in nächster Zeit rund 2 Millionen Konstanttemperatur-Kessel betroffen. Wenn man die Frist verpasst, können hohe Bußgelder die Folge sein.

Sowohl BAFA als auch die KfW fördern unter bestimmten Voraussetzungen den Heizungstausch. Beispielsweise darf beim sogenannten Heizungspaket die alte Heizung nicht der gesetzlichen Austauschpflicht unterliegen. In diesem Paket betragen die förderfähigen Kosten immerhin 15 Prozent.

Energie für die neue Heizung

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