Strom und Gas

Strom und Gas sparen aber richtig – Energieeffizienz

Der Klimawandel ist unaufhaltbar – so bestätigen unterschiedliche unabhängige Forschungsinstitute. Doch das ist kein Grund zur Resignation, denn jeder kann seinen Teil zum aktiven Klimaschutz beitragen. Dabei muss man gar nicht in weit entfernte Länder reisen, denn der Anfang liegt in den eigenen vier Wänden. Macht sich jeder einzelne Verbraucher bewusst Gedanken um seinen persönlichen ökologischen Fußabdruck und trifft Maßnahmen zur Einsparung der Biokapazität, können nicht nur die Umwelt geschont sondern auch bares Geld eingespart werden.

Die stetig ansteigenden Strompreise sowie das steigende Umweltbewusstsein der Verbraucher setzten wichtige Meilensteine. Die Fokussierung auf Nachhaltigkeit und erneuerbare Energien bewirken einen voranschreitenden Prozess – der persönliche ökologische Fußabdruck gerät immer weiter in den Fokus.

Energie im Haushalt einsparen

Der Wechsel auf Ökostrom ist ein bedeutender Schritt zur Reduzierung des Klimawandels, doch damit nicht genug. In den eigenen vier Wänden verbergen sich etliche Energiesparpotenziale, die nicht jedem direkt bewusst sind. Grundsätzlich kann man sagen, dass durchschnittlich 80 Prozent des Energieverbrauchs in einem deutschen Haushalt für die Warmwasserbereitung und für die Heizung verbraucht werden. Die Wärmedämmung des Hauses und auch das Alter der Heizungsanlage spielen dabei eine wichtige Rolle. Ist das Haus richtig gedämmt, wird weniger Wärme verloren. Indikatoren hierfür sind schnell auskühlende Räume und zunehmende Feuchtigkeit in den Zimmern. Die Modernisierung der veralteten Heizungsanlage schafft Nachhaltigkeit du ermöglicht trotz vorheriger Investition relativ schnell eine deutlich spürbare Kostenersparnis.

Schärft man nun das Blickfeld und reduziert seinen Fokus auf den privaten Haushalt, lässt sich der ökologische Fußabdruck bereits mit wenig Aufwand verbessern und man kann schnell Energie einsparen. Langes Warten und teure Investitionen sind nicht notwendig, denn schon mit einfachen Energiespartipps sind die ersten Schritte bereits gemacht.

Strom und Gas sparen: Stromfresser identifizieren & eliminieren

Bei der Vielzahl an Elektrogeräten hat jeder Haushalt unwissentlich Stromfresser. Diese gilt es zu identifizieren und zu eliminieren. Sogenannte Standby-Sünder, wie Fernseher, Receiver und DVD-Rekorder, Hifi-Anlagen, Computer samt Monitor, Drucker und DSL-Router, verbrauchen unnötig Energie. Zieht man den Netzstecker oder trennt die Geräte durch schaltbare Steckerleisten vom Netz, lassen sich bereits enorme Kosten einsparen.

Der Austausch normaler Glühbirnen gegen Energiesparlampen oder Lampen mit LED trägt ebenfalls einen großen Schritt beim Klimawandel bei. Zusätzlich sollte man das elektrische Licht nur anschalten, wenn es wirklich erforderlich ist – nichts ersetzt das natürliche Tageslicht.

Das Kochen mit Deckel sowie die Nutzung der passenden Herdplatte helfen ebenfalls dabei enorme Kosten einzusparen. Werden Elektroaltgeräte wie Kühlschrank, Backofen, Waschmaschine und Trockner ausgetauscht, sollte beim Kauf von Neugeräten direkt auf die Energieeffizienzklasse A+++ geachtet werden.

Räume bewusst temperieren

Gerade in Altbauten lohnt es sich, die Temperatur individuell einzustellen. Es muss keine Investition getätigt werden und der Aufwand ist mehr als gering. Als Richtwerte gelten: Schlafzimmer 16 bis 18 Grad, Küche 18 bis 20 Grad, Kinderzimmer 20 Grad, Wohnzimmer 20 bis 22 Grad, Bad 23 Grad. Grundsätzlich kann man sagen, dass aus dem Senken der Temperatur in den Wohnräumen nur um ein Grad, eine fünf bis zehn prozentige Einsparung der Heizungsenergie resultiert.

Der ökologische Fußabdruck lässt sich mit wenig Ressourcen verbessern und hilft dabei den Klimawandel zu beeinflussen. Umweltschutz lässt sich mit wenig Aufwand und geringen finanziellen Investitionen realisieren.